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Wann braucht man Hilfe?

Wann sollte man sich an einen Psycho-Onkologen wenden?

 

Inhalt

 

Sie sind mit Ihrer Lebenssituation überfordert?

Eine Krebserkrankung kann Betroffene und Angehörige stark belasten. Wenn Sie mit Ihrer neuen Lebenssituation überfordert sind, eine Krise durchleben und sich mit Ihren Ängsten und Sorgen allein fühlen, oder wenn dies auf Sie als betroffenen Angehörigen zutrifft, sollten Sie psycho-onkologische Unterstützung in Anspruch nehmen.

 

 

Symptome bei Betroffenen oder Angehörigen

Professionelle Hilfe sollten Sie außerdem ebenfalls in Erwägung ziehen, wenn Sie folgende Symptome bei sich oder Ihrem Angehörigen feststellen:

  • Furcht, die Sie lähmt und Ihren Alltag bestimmt oder Sie daran hindert, bei der Krebstherapie mitzuwirken
  • eine über längere Zeit anhaltende, starke Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit, die sich in einem Gefühl der Leere äußert
  • Erschöpfung, die auch nach dem Ende Ihrer Behandlung fortbesteht, starke Ängste oder andere psychische Probleme
  • Schlafprobleme oder Albträume, die sich aufgrund Ihrer Krebserkrankung einstellen


Suchen Sie in diesen Fällen eine psycho-onkologische Beratung oder eine Krebsberatungsstelle auf. Dort können Sie mit Menschen sprechen, die über eine große Erfahrung zum Thema Krebserkrankungen und ihre Begleitumstände verfügen.

        

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Zuletzt geändert am: 13.04.2021
Lektor
Markus Besseler

Dipl. Psychologe

Geschäftsführer der Bayerischen Krebsgesellschaft

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