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Sie brauchen einen Gesprächspartner?

Sie können die Belastungen nicht ausblenden? Bei einer Krebserkrankung können weder Betroffene noch Angehörige alle mit der Erkrankung verbundenen Belastungen ausblenden, um dem damit verbundenen Stress und der Angst zu entfliehen. Welche positiven Effekte können mit einem Gesprächspartner erzielt werden?

 

Inhalt

 

Gesprächspartner bei Ängsten

Fast jeder, der von Krebs betroffen ist, kennt die Angst, dass die Erkrankung erneut auftreten oder fortschreiten könnte (Progredienzangst).

Solche Ängste lassen sich nicht einfach ablegen, daher ist es umso wichtiger, dass Sie über Ihre Ängste sprechen, um diesen entgegenwirken zu können. Gespräche können dabei helfen, die Krebserkrankung und die Behandlung zu rekapitulieren und besser damit umzugehen (Krankheitsverarbeitung). Suchen Sie sich Gesprächspartner, mit denen Sie offen über Ihre Krebserkrankung und die Krebstherapie sprechen können, die ein offenes Ohr haben und mit denen ein Austausch möglich ist. Oft gibt es eine solche Vertrauensperson in der Familie oder im Freundeskreis. Wenn dies nicht zutrifft oder Sie weiteren Gesprächsbedarf haben, kann auch eine Person außerhalb Ihres direkten Umfeldes diese Funktion einnehmen, so etwa ein Psycho-Onkologe. Unter Umständen kann es nämlich auch helfen, mit jemandem zu sprechen, der nicht zum persönlichen Umfeld gehört und dadurch auch nicht von der Erkrankung mitbetroffen ist. Dies ist in vielen Fällen Ihr Psycho-Onkologe.

Vielen Betroffenen fällt es schwer, sich anderen anzuvertrauen, wenn es um das Thema Krebs geht. Wählen Sie Ihre Gesprächspartner daher sorgfältig aus. Auf unserer Plattform können Sie Ihren Psycho-Onkologen finden. Psycho-onkologische Psychotherapie und Beratung bei Krebs.

      

Psycho-Onkologen suchen und vergleichen

  

Zuletzt geändert am: 26.05.2021
Autor
Expertengremium Psycho-Onkologie

Hauptautor: Markus Besseler - Dipl. Psychologie, Geschäftsführer der Bayerischen Krebsgesellschaft

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Ernst, J. & Weißflog, G. (2017) Partnerschaft und Krebs. Psychoonkologische Aspekte. In: FORUM. Vol. 7 (32), S.144–147.

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