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Autogenes Training bei Krebs

 

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 Was ist Autogenes Training?

Das Wort „autogen“ ist griechisch und bedeutet „selbst hervorgerufen“. Neben der körperlichen Akutentspannung soll mithilfe autogenen Trainings ein Zustand der Ruhe, Gelassenheit und Wohligkeit hergestellt werden.

 

Autogenes Training

 

Das Autogene Training nutzt die menschliche Vorstellungskraft, Gedanken, Gefühle sowie körperliche Empfindungen visualisieren zu können, so dass eine körperliche Reaktion entsteht. Hierbei wird auch von Autosuggestion gesprochen, einer Form der Selbsthypnose, bei der externe Einflüsse und Reize ausgeblendet werden und der eigene Körper und Geist in einen Ruhezustand versetzt wird. Dabei werden Sätze verwendet wie „dein linkes Bein fühlt sich ganz leicht an“, um das entsprechende Körperteil zunächst bewusst wahrzunehmen und somit auch entspannen zu können, wodurch diese Entspannung der Körperbereiche und -funktionen erlernt werden soll.

Dabei werden die durchzuführenden Übungen durch Ruhevorstellungen unterstützt. Patienten machen dabei die Erfahrung, dass Nebenwirkungen, Schmerzen und Ängste gemindert werden können. Auch diese Form der Entspannungstechnik kann mithilfe von Büchern, CDs und Videos sowie in Kursen erlernt werden. Hier ist jedoch eine längere Übungsphase einzuplanen.

        

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Zuletzt geändert am: 22.10.2020
Lektor
Dr. med. Carola Riedner
Dr. med. Carola Riedner

Ärztin für Allgemeinmedizin - Psychotherapie - Palliativmedizin

Psycho-Onkologische Praxis im Medizinisch Genetischen Zentrum

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