Menü

  

 

Evidenzbasierte Medizin

Die „evidenzbasierte Medizin“ (EBM) fordert wissenschaftlich fundierte Forschungen, klinische wie vorklinische Untersuchungen sowie transparent dargelegte Ergebnisse.

 

Inhalt

 

Was ist „evidenzbasierte Medizin“?

Es existieren international gültige Kriterien, nach denen Publikationen von Fachleuten bewertet und hinsichtlich ihres Nutzens unterlegt werden können. In diesem Zusammenhang wir von Evidenz eines Ergebnisses gesprochen. Anschließend werden die Bewertungen in Empfehlungen integriert und beispielsweise in den fachlichen Leitlinien zur Krebsbehandlung verankert. Die EBM unterscheidet dabei fünf Evidenzgrade.

 

Was ist „evidenzbasierte Medizin“?

 

Welche Evidenzlevel gibt es?

Evidenzlevel 1:

Es existieren hochwertig durchgeführte Studien zur Untersuchung der Wirksamkeit der jeweiligen Methode. Die Untersuchungen erfüllen sämtliche wissenschaftlichen Güte- und Qualitätsanforderungen.

Evidenzlevel 2 bis 4:

Es werden nicht alle (wissenschaftlichen) Anforderungen erfüllt. Die Evidenzstärke sinkt, je weniger Anforderungen berücksichtigt wurden.

Evidenzlevel 5:

Es existieren lediglich Studien, die keine ausreichenden Belege liefern, z. B. in Form von Einzelberichten, Expertenmeinungen oder Untersuchungen, die unter Laborbedingungen durchgeführt wurden, nicht jedoch unter realen Begebenheiten und an Menschen.

           

Finden Sie Ihren Experten

  

Zuletzt geändert am: 12.10.2020
Lektor
Wolfgang Doerfler
Wolfgang Dörfler

Facharzt für Neurologie, Arzt für Naturheilverfahren

Beratungsstelle Komplementärmedizin und Naturheilkunde am Tumorzentrum München

Beitrag jetzt teilen
Unser Angebot erfüllt die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheitsinformationen im Internet.