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Yoga für Anfänger

 

Inhalt

 

Wie fängt man am besten mit Yoga an?

Am besten beginnt man Yoga immer mit einer Yogalehrerin oder einem Yogalehrer. Jede Körperübung (Asana) und jede Atemübung (Pranayama) erzielt eine bestimmte Wirkung im Körper. Ein qualifizierter Yogalehrer kennt die Wirkungen, kann sie professionell anleiten und kann einschätzen, welche Übung für einen Patienten gut geeignet ist. So sind z.B. bei Depressionen andere Atemübungen hilfreich als z.B. bei Ängsten.

Zudem verfügen ausgebildete Yogalehrer über gute anatomische Kenntnisse und achten darauf, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden und langfristig nicht zu gesundheitlichen Schäden führen.

Krebspatienten sollten auf eine onkologische Zusatzausbildung der Yogalehrerin oder des Yogalehrers achten. Diese können die Yogastunden an die jeweilige Therapiephase anpassen, Nebenwirkungen gezielt mit Yoga lindern und sind dafür ausgebildet, diese emotional schwierige Lebenssituation zu begleiten und Patienten mental und körperlich Kraft zu geben.

Viele der bei Stärker gegen Krebs registrierten Yoga und Krebs Trainer bieten auch Online Yoga Stunden an, so dass eine persönliche Begleitung inzwischen für jeden Patienten und an jedem Ort möglich ist.

 

 

Welches Yoga ist am besten für Anfänger?

Mehrere Yogastile sind für Anfänger gut geeignet, hierzu zählen vor allem Hatha Yoga, Vinyasa Yoga und Yin Yoga. Wichtig ist hierbei vor allem, dass die Yogalehrerin bzw. der Yogalehrer gut auf den neuen Yogaschüler eingeht und die Ausführung der Übungen gut erklärt. Auch Iyengar Yoga, Ashtanga Yoga und Kundalini Yoga können geeignet sein, wenn sie als sanfte Yogastunden angeboten werden.

Sehr fordernde Yogastunden wie im Power Yoga oder Acro Yoga sind bei einer Krebserkankung nicht geeignet.

Ein Blick auf das Profil oder die Plattform gibt meist Aufschluss darüber, in welcher Tradition, bzw. welchem Stil unterrichtet wird. Fragen Sie im Zweifelsfall nach. Es kann sich lohnen, verschiedene Yogastile auszuprobieren. Die meisten Menschen entdecken dadurch, was in am meisten Freude macht. Viele Menschen sind überrascht, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten von dynamischen bis zu sehr ruhigen Yogastunden es gibt, so dass fast für jeden etwas dabei ist. Wichtig ist auch, dass ‚die Chemie‘ zwischen Ihnen und Ihrem Yogalehrer stimmt und Sie sich in der Yogastunde wohl fühlen.

 

Wie oft Yoga als Anfänger?

Yoga sollte mindestens einmal in der Woche geübt werden, damit eine nachhaltige Wirkung erreicht wird. Auch mehrere Stunden pro Woche sind möglich.

In Yogastunden erlernen Sie kleine Übungen und Techniken, die Sie immer wieder in den Alltag integrieren können, so dass Sie selbst dafür sorgen können, dass es Ihnen besser geht. So können Sie mit Atemübungen für mehr Entspannung oder mehr Energie sorgen, und ihr vegetatives Nervensystem positiv beeinflussen.

Auch Körperübungen können immer wieder im Alltag geübt werden um z.B. das Immunsystem zu stärken, den Lymphfluss anzuregen oder für starke Knochen zu sorgen.

 

Ist Yoga für jeden onkologischen Patienten geeignet?

Bei fachkundiger Anleitung durch einen onkologisch ausgebildeten Yogalehrer ist Yoga für jeden onkologischen Patienten geeignet. Yoga kann in jedem Stadium der Therapie ausgeführt werden. Auch wenn in der akuten Behandlungsphase oder in einer Palliativsituation keine körperliche Praxis möglich ist, kann mit Meditationen, energetischer Arbeit und positiven Affirmationen und inneren Bildern Yoga geübt werden.

Die große Stärke des Yoga liegt in der Vielfalt der Möglichkeiten an innerer und äußerer Arbeit – gerade bei einer Krebserkrankung!

       

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Zuletzt geändert am: 11.10.2021
Autor
Expertengremium Yoga & Entspannung

Hauptautorin: Gaby Nele Kammler - International zertifizierte Yogalehrerin (Yoga Alliance RYT-200 sowie 500 h Advanced Teacher).

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Berufsverband der Yoga-Lehrenden in Deutschland e.V https://www.yoga.de/; Letzter Abruf: 14.09.2020

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