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Onkologische Nachsorge

 

Inhalt

 

Was bedeutet onkologische Nachsorge?

Die onkologische Nachsorge umfasst die intervallmäßige Überwachung des Patienten nach Abschluss der Therapie.  Im Rahmen einer  onkologischen Nachsorge wird in regelmäßigen Abständen der Gesundheitszustand des damals an Krebs erkrankten Patienten kontrolliert, hauptsächlich durch Zwischenanamnese (Befragung), körperliche Untersuchung, ggf. Sonographie und Labor. Die onkologische Nachsorge wird dabei so lange durchgeführt, bis das Rückfallrisiko einer erneuten Krebserkrankung minimiert ist, in der Regel über 5  (bis 10) Jahre. Sinn der Nachsorge ist die Erkennung und Behandlung von Therapiespätschäden, insbesondere auch psychosozialer Art, sowie die möglichst frühzeitige Erkennung und Behandlung eines Rezidivs (Rückfall). Es gibt spezielle Programme zur onkologischen Nachsorge, welche von Onkologen für Patienten nach ihrer Krebstherapie empfohlen werden

 

Onkologische Nachsorge Untersuchung

 

Wie läuft die onkologische Nachsorge ab?

Es gibt Empfehlungen in den medizinisch-wissenschaftlichen Leitlinien, wie lange und in welchen Abständen eine onkologische Nachsorge sinnvoll ist. Diese Empfehlungen hängen von der individuellen Krebsart und Ausbreitung (Staging) ab und sind nicht zu verallgemeinern. In der Leitlinie finden Betroffene und Ärzte wichtige Informationen zum Untersuchungsumfang. Die Empfehlungen aus der Leitlinie werden vom behandelnden Onkologen an die individuellen Bedürfnisse des Betroffenen angepasst.

            

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Zuletzt geändert am: 12.10.2020
Lektor
Dr. med. Wolfgang Abenhardt
Dr. med. Wolfgang Abenhardt

Internistischer Onkologe

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