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Ernährung zur Krebsvorbeugung - Prävention

Hat die Ernährung eine Auswirkung die Krebsentstehung? Das was wir essen hat keinen unwesentlichen Einfluss auf die Entstehung von Krebserkrankungen.

 

Inhalt

 

Auswirkung der Ernährung auf die Krebsentstehung

Die alltägliche Ernährung hat keinen unwesentlichen Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten und somit auch auf die Entstehung verschiedener Krebsarten. Hierbei kann man sich an den Empfehlungen des internationalen World Cancer Research Fund zur Krebsprävention und somit an den aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft orientieren. Ebenfalls empfiehlt es sich, die zehn Regeln zur gesunden Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zu berücksichtigen.

       

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Welche Ernährung ist bei Krebs zur Vorbeugung zu empfehlen?

Eine gesunde und schmackhafte Kost. Das bedeutet, dass Sie keine strenge Diät einhalten müssen, sondern nur einige Grundsätze zu beachten brauchen. Dabei werden selbstverständlich auch Ihre Wünsche und Vorlieben berücksichtigt. Außerdem sollte die Ernährung  immer auf Ihre individuelle gesundheitliche Situation abgestimmt sein. Die Ernährung soll vor allem sicherstellen, dass der Körper bei seinem Abwehrkampf gegen den Krebs alle wichtigen Nährstoffe und genügend Energie („Kalorien“) erhält.

Eine gesunde Ernährung  zeichnet sich unter anderem durch folgende Eigenschaften aus: 

  • Achten Sie auf genügend pflanzliche Lebensmittel (Obst, Gemüse)
  • Essen Sie vielseitig
  • ausreichend Getreideprodukte und Kartoffeln
  • Greifen Sie möglichst oft zu Vollkornprodukten statt Weißbrot (gute Versorgung mit Ballaststoffen)
  • Milch und Milchprodukte sind grundsätzlich zu empfehlen, da sie eine wichtige Eiweiß- und Kalziumquelle sind 
  • Essen Sie regelmäßig Fisch: 1-2 mal pro Woche
  • Der Verzehr von Fleisch und besonders von Fleischprodukten (z.B. Wurstwaren) sollte stattdessen eingeschränkt werden
  • Begrenzen Sie fettreiche Produkte
  • Fett- und zuckerreiche oder salzreiche Zubereitungsformen sind eher ungünstig
  • Bevorzugen Sie pflanzliche Fette bei der Zubereitung  (z.B. Rapsöl, Olivenöl, Leinöl, Diät-Margarine)
  • Trinken Sie ausreichend, verzichten Sie aber auf zuckerhaltige Getränke
  • schränken Sie Ihren Alkoholkonsum ein
  • Bereiten Sie Ihr Essen schonend zu, damit viele wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben

 

Zuletzt geändert am: 10.10.2020
Lektor
Sarah Löhnchen
Sarah Löhnchen

M.Sc. Ernährungswissenschaft

Beratungsstelle für Ernährung am Tumorzentrum München

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