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Früherkennung Prostatakrebs (Prostatakarzinom)

 

Inhalt

 

Wann sollten Sie mit Untersuchungen zur Früherkennung beginnen?

Wird der Prostatakrebs früh festgestellt, kann er gegebenerfalls noch geheilt werden. Es herrscht jedoch Uneinigkeit darüber, wann welche Früherkennungsmaßnahmen eingesetzt werden sollten. Prostatakrebs wächst üblicherweise langsam und führt bei zahlreichen Betroffenen nicht zum Tode. Nicht mehr zu heilen ist der Tumor jedoch, wenn er gestreut hat. Von Experten werden daher die folgenden Maßnahmen zur Früherkennung empfohlen.

 

 

Tastuntersuchungen

Einmal pro Jahr können  Männer ab 45 Jahren die Leistungen des gesetzlichen Programms der Früherkennung in Anspruch nehmen, Männer mit familiärer Vorbelastung ab 40 Jahren. Dieses Programm ist kostenfrei. Untersucht werden hierbei die Geschlechtsorgane sowie die Lymphknoten in der Leiste. Des Weiteren wird vom Arzt über den Enddarm die Prostata abgetastet. Durch diese sogenannte digital-rektale Untersuchung (DRU; digitus = lat. „Finger“) ist allerdings nur das Ertasten von größeren Karzinomen und solchen in oberflächlicher Lage möglich. Kleine oder ungünstig gelegene Tumore können auf diese Weise nicht gefunden werden. Somit ist sie als alleinige Untersuchung zur Früherkennung nicht ausreichend.

PSA-Test

Für einen erhöhten PSA-Wert können zahlreiche Gründe vorliegen. Es gibt zahlreiche Gründe, die den PSA-Wert erhöhen. Detailierte Informationen erhalten Sie unter PSA-Test.

     

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Zuletzt geändert am: 09.11.2020
Lektor
Dr. med. Wolfgang Abenhardt

Internistischer Onkologe

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