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Reha-Kosten für Krebspatienten

Verschieden Leistungsträger übernehmen die Kosten für eine onkologische Reha/ Rehaklinik.

 

Inhalt

 

Wer übernimmt die Kosten der onkologischen Reha?

Die Kosten für einen onkologische Reha/ Rehaklinik werden von den Krankenkassen oder der Rentenversicherung getragen. Die Zuständigkeit der Kostenträger hängt von mehreren Punkten ab und muss daher im Einzelfall geklärt werden.

In den meisten Fällen übernimmt die Deutsche Rentenversicherung oder die gesetzliche Krankenkasse die Kosten einer onkologischen Reha. Grundsätzlich ist bei Arbeitnehmern mit positiver Erwerbsprognose die Rentenversicherung der Leistungsträger, bei Rentnern die Gesetzliche Krankenversicherung. Die genaue Zuständigkeit klären im Zweifel die Leistungsträger unter sich, nachdem der Antrag bei einem der Träger eingereicht wurde.

 

Reha-Kosten

 

Kostenübernahme bei Soldaten und Beamten

Bei Soldaten und Beamten hingegen muss die Kostenübernahme für eine onkologische Reha bei Beihilfestellen oder der privaten Krankenversicherung beantragt werden.

Grundsätzlich gilt bei der Kostenübernahme, dass Anreise, Unterbringung, Verpflegung, Betreuung sowie medizinische und therapeutische Leistungen übernommen werden. Im Falle einer stationären Unterbringung kann hierfür jedoch eine Zuzahlung von bis zu 10 EUR pro Tag für maximal 42 Kalendertage im Jahr anfallen. Wird die onkologische Reha direkt im Anschluss an die Behandlung durchgeführt, so reduziert sich die Zuzahlungsdauer auf 14 Tage. Die genaue Höhe der Zuzahlungen richtet sich nach dem Einkommen und kann unter Umständen auch entfallen.

     

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Zuletzt geändert am: 09.10.2020
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