Entspannungsverfahren, Meditation, Yoga, Autogenes-Training und weitere Übungen bei Krebs - Psychoonkologie

Entspannungsverfahren können Krebspatienten helfen, Körper & Seele positiv beeinflussen- Stärken Sie Ihre Psyche. Neben den neuen Terminen, Erledigungen und Verpflichtungen, die aufgrund der Krebserkrankung auf Sie zukommen, sollten Sie sich auch Zeit nehmen,  Dinge zu machen, die Ihnen neue Kraft geben und in denen Sie einen Ausgleich finden. Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga und Autogenes-Training können Krebspatienten helfen, Körper & Seele positiv zu beeinflussen.

 

Inhalt

 

Machen Sie Dinge, die Sie gerne tun

Neben den neuen Terminen, Erledigungen und Verpflichtungen, die nun täglich aufgrund der Krebserkrankung auf Sie zukommen, sollten Sie unbedingt auch Dinge machen, die Ihnen neue Kraft geben und in denen Sie einen Ausgleich finden. Oft sind dies die Dinge, an denen Sie bereits vor Ihrer Erkrankung Gefallen gefunden haben. Vielleicht ist jetzt aber auch der richtige Zeitpunkt, um etwas Neues auszuprobieren. Überlegen Sie, welche Hobbys Sie haben, was Sie gerne lernen oder erleben wollten. Tun Sie etwas, das Sie mögen, das Ihnen guttut und Ihnen Kraft und Energie während Ihrer Krebstherapie gibt. Wie zum Beispiel: Autogenes Training,  Progressive Muskelentspannung während einer Krebstherapie, Meditation, Yoga bei Krebs, Qi Gong, T'ai Chi Ch'uan, Visualisierungsübungen , Tanztherapie, Kunst- und Gestaltungstherapie, Musiktherapie, Körperorientierte Therapien bei Krebs. Dies sind alles Entspannungsverfahren, welche Sie sehr gut bei einer Krebserkrankung machen können.

 

 

Psychoonkologie-Psychoonkologen /Entspannungsverfahren-Meditation-Yoga-Autogenes-Training- Stärken Sie Ihren Körper und Geist

 

Spezifische Empfehlungen, Entspannungsverfahren und Übungen- Teile der Psychoonkologie

Krebspatienten werden häufig nicht nur von körperlichen, sondern auch von psychischen Nebenwirkungen wie Unruhe, Nervosität und Angst begleitet. Auch die körperlichen Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Erschöpfung, Ver- und Anspannungen können psychische Ursachen haben und den Krebspatienten zusätzlich belasten. Auch die neuen Herausforderungen des Alltags können kräftezehrend wirken und den Krebspatienten daran hindern, alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Körperentspannungsverfahren können hierbei helfen, diese Zustände der Anspannung oder sogar Ängste zu verringern, Kräfte zu mobilisieren und Mut zu schöpfen. Auch bei Schlafstörungen sowie körperlichen Beschwerden wie Durchfall und Erbrechen können diese Therapieformen hilfreich sein. Ihr Psychoonkologe kann Sie darüber informieren.

Insbesondere begleitend zu einer Chemotherapie werden Entspannungsverfahren für Krebspatienten in der Psychoonkologie eingesetzt. Hier können die potenziellen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Fatigue, Arthralgie, Kachexie, Polyneuropathie, Angst sowie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen reduziert werden. Bei Fragen zu Entspannungsverfahren können Sie sich an Ihren Psychoonkologen wenden oder die Psychoonkologensuche auf StärkergegenKrebs nutzen und einen Psychoonkologen finden. Typische Entspannungsverfahren sind: Autogenes Training,  Progressive Muskelentspannung, Meditation, Yoga bei Krebs, Qi Gong, aber auch Kunst- und Gestaltungstherapie, Musiktherapie und viele weitere.

Entspannungstechniken können dabei helfen, den Körper und das Vorstellungsvermögen positiv zu beeinflussen. Hierfür können verschiedene Verfahren bei Krebspatienten eingesetzt werden. Diese wirken grundsätzlich ähnlich, indem auf neuronaler Ebene der Parasympathikus, also der Ruhenerv, aktiviert wird, während der Sympathikus zeitgleich gehemmt wird. Dieser ist dafür zuständig, leistungssteigernde Impulse an die Organe zu senden. In Folge tritt Entspannung ein. Folgende Verfahren können Krebspatienten anwenden:

 

Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Meditation, Yoga und weitere Verfahren

 

Nutzt die Vorstellungskraft des Menschen

Das Wort „autogen“ ist griechisch und bedeutet „selbst hervorgerufen“. Neben der körperlichen Akutentspannung soll mithilfe autogenen Trainings ein Zustand der Ruhe, Gelassenheit und Wohligkeit hergestellt werden.
Das Autogene Training nutzt die menschliche Vorstellungskraft, Gedanken, Gefühle sowie körperliche Empfindungen visualisieren zu können, so dass eine körperliche Reaktion entsteht. Hierbei wird auch von Autosuggestion gesprochen, einer Form der Selbsthypnose, bei der externe Einflüsse und Reize ausgeblendet werden und der eigene Körper und Geist in einen Ruhezustand versetzt wird. Dabei werden Sätze verwendet wie „dein linkes Bein fühlt sich ganz leicht an“, um das entsprechende Körperteil zunächst bewusst wahrzunehmen und somit auch entspannen zu können, wodurch diese Entspannung der Körperbereiche und -funktionen erlernt werden soll.

Dabei werden die durchzuführenden Übungen durch Ruhevorstellungen wie unterstützt. Chemotherapie-Patienten machen dabei die Erfahrung, dass Nebenwirkungen, Schmerzen und Ängste gemindert werden können. Auch diese Form der Entspannungstechnik psychoonkologische Therapie kann mithilfe von Büchern, CDs und Videos sowie in Kursen erlernt werden. Hier ist jedoch eine längere Übungsphase einzuplanen.

Tiefenmuskelentspannung bei Krebs

Die Muskelentspannung wird auch als Progressive Muskelentspannung (PME), Progressive Muskelrelaxation (PMR), Progressive Relaxation (PR) oder Tiefenmuskelentspannung bezeichnet. Hierbei wird mit bewusster An- und Entspannung gearbeitet, um sämtliche Muskelgruppen in einen Entspannungszustand zu versetzen.

Dabei werden die einzelnen Muskelgruppen des Krebspatienten in Anspannung versetzt, für einige Sekunden gehalten und anschließend entspannt. Durch dieses Verfahren werden tiefsitzende Anspannungen schrittweise gelockert und schließlich völlig entspannt, wodurch auch schmerzliche Verspannungen nachhaltig gelöst werden können. Als wesentliches Element dieses Verfahren wird die Achtsamkeit genannt, wodurch der Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung bewusst wahrgenommen werden soll. Die progressive Muskelentspannung wird in vielen onkologischen Zentren und Kliniken angeboten.

Bewusstes anspannen und entspannen von Muskeln

Häufig ist es möglich, bereits nach kurzer Zeit eine Entspannung der Tiefenmuskulatur zu erreichen. Hierbei wird von progressiv gesprochen, weil diese voranschreitend ist, der Anwendende immer besser lernt, die Muskelgruppen bewusst anzuspannen und zu entspannen. Mithilfe dieser Technik können Angst-, Schlaf- und gastrointestinale Störungen reduziert werden, ebenso Schluckbeschwerden und Verspannungen der (tiefen) Muskulatur.

Diese Form der Entspannungstechnik ist schnell und einfach erlernbar. Hierfür bieten Krankenkassen und Organisationen Lernprogramme häufig sogar kostenlos an. Auch gibt es Kurse, an denen Betroffene teilnehmen können und gezielte Anleitung erhalten. Auch Ihr Psychoonkologe kann Ihnen hilfreiche Tipps geben, wo Sie solche Kurse angeboten bekommen.

Dennoch gilt auch hier, dass bei starken Schmerzen oder körperlicher Beeinträchtigung durch die Chemotherapie zunächst mit einem Arzt geklärt werden sollte, ob diese Therapieform sinnvoll ist.

Fokus: Das körperliche Empfinden des Menschen

Der Fokus bei der progressiven Muskelentspannung liegt auf dem Körper des Krebspatienten. Dabei zentralisiert die Methode die bewusste An- und Entspannung sowie das bewusste Empfinden des Unterschieds. Bei der Methode werden 16 Muskelgruppen nacheinander zunächst in einen Spannungs- und nach einigen Sekunden durch bewusstes Loslassen in einen Entspannungszustand versetzt. Dabei soll die Aufmerksamkeit bewusst auf den Unterschied gelenkt werden. Dabei wird von Armen, über den Kopf und Oberkörper, über die Beine bis zu den Füßen und Zehen vorgegangen. Durch das Konzentrieren auf die beiden Spannungszustände sollen auch psychische Spannungszustände gelöst werden. Solche Entspannungstechniken können gut in Ergänzung zu körperlicher Aktivität bei Krebspatienten angewendet werden.

Dient der Beruhigung und Konzentration 

Der Begriff Meditation leitet sich von dem lateinischen Wort „meditatio“ ab, der so viel wie „Nachsinnen“ bedeutet. Meditation gehört nicht zu den Entspannungstechniken im eigentlichen Sinne, dient aber ebenfalls der Beruhigung und Konzentration im Inneren. Meditation im klassischen Sinne zielt darauf ab, Spiritualität und Bewusstseinserweiterung zu erlangen. Durch die meditative Versenkung soll tiefe innere Ruhe erlangt werden. Dabei ist ein übergeordneter Aspekt das „Gehenlassen“ sowie die passive Grundhaltung. Es lassen sich dabei, vereinfacht gesagt, rezeptive von konzentrativen Meditationsformen unterscheiden.

Ziel der rezeptiven Mediation ist die Ziellosigkeit, bei der sämtliche Bilder und Gedanken zugelassen werden, die in das Bewusstsein eintreten. Die konzentrative Mediation fokussiert sich auf den Atem, ein Objekt, Wort oder Klang.

Neben Krebsberatungseinrichtungen und therapeutische Praxen werden Meditations- bzw. Entspannungsverfahren in Volkshochschulen, Familienbildungsstätten und onkologischen Rehakliniken in Form von qualifizierten Kursen angeboten. Fragen Sie Ihren Psychoonkologen. Meditation wird gerne von Krebspatienten als Entspannungsverfahren verwendet.

Kombination aus Geist und Körper

Yoga ist nicht lediglich eine indische Bewegungsform, sondern eine Kombination aus geistigen und körperlichen Übungen. Letztere wirken sich auf das gesamte Wohlbefinden des Krebspatienten aus, sodass ihnen mittlerweile ein immer höherer Stellenwert zugesprochen wird. Dabei soll im Verlauf der Zeit eine intensive Beziehung zu den einzelnen Yogaübungen, den sogenannten Asanas, aufgebaut werden.

Wirkung von Yoga:

Die Wirkweise von Yoga ist breit gefächert und zieht sich von körperlicher Betätigung, körperlicher Entspannung zu geistigen und inneren Beruhigung, Stressminderung und einem tieferen Bewusstsein für sich selbst. Dabei wird der Atem auf die einzelnen Bewegungen, Asanas, abgestimmt, wodurch auch die Konzentration, die Achtsamkeit und Besinnung auf den eigenen Geist und Körper trainiert wird. Hierdurch soll Distanz zum Außen bzw. zu belastenden Alltagssituationen geschaffen werden. Zusätzlich dehnt, kräftigt und mobilisiert Yoga den gesamten Körper. Nutzen Sie Yoga während Ihrer Krebstherapie als Entspannungsverfahren.

Stärken  Sie Körper und Psyche

Als chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungstechnik dient Qi Gong der Stärkung von Körper und Psyche. Heute werden unter dem Begriff meist Übungen verstanden, durch die das Qi, also die Lebensenergie, gestärkt werden soll. Dabei werden Ruheübungen, Bewegungsübungen sowie kombinierte Übungen unterschieden. Auch die Ausführung variiert vom Liegen, zum Sitzen und Stehen. Ziel der Übungen ist die Erhöhung der Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Konzentration. Dabei können die Übungen in ihren Bewegungen auf vielfältige Weise ausgeführt werden.

Wirkung: Die Übungen im Qi Gong sollen den Energiefluss des Körpers aktivieren und das Qi harmonisieren. Dabei sind die Atemregulierung, Mediation und Entspannung wesentliche Bestandteile der Qi Gong-Praxis und regulieren Geist, Atem, Haltung und Bewegung.

Abfolge fließender Bewegungen

T'ai Chi Ch'uan wurde als „innere Kampfkunst“ im Kaiserreich Chinas entwickelt.

Die Methode besteht aus einer Abfolge fließender Bewegungen. T'ai Chi Ch'uan kommt heute als meditative Bewegungslehre zum Einsatz und dient der Gesundheit und der Persönlichkeitsentwicklung sowie darüber hinaus der Harmonisierung. Bei T'ai Chi ist eine Konzentrationsübung für Körper und Geist. Unter fachlicher Anleitung können sie in einer Gruppe problemlos erlernt werden.

Vorstellung von Bildern

Bei der Visualisierungsübung sollen sich Patienten Bilder vorstellen, die positive und angenehme Gefühle sowie Empfindungen auslösen.

Zunächst werden die Patienten dabei in einen Entspannungszustand gebracht. In der eigentlichen Visualisierung sollen dann die Sinne angesprochen werden. Beispielsweise wird sich ein Ort vorgestellt, der einem Ruhe und Sicherheit vermittelt, dieser kann existent oder frei erfunden sein. Mithilfe der Vorstellungskraft sollen dann Gerüche, Geräusche und andere Dinge der Umgebung bewusstgemacht werden. Das Ziel ist, dass die Patienten an diesem visualisierten Ort Ruhe und Kraft finden.

Mithilfe dieser Übungen werden sowohl körperliche als auch psychische Reaktionen ausgelöst. Der Puls und die Atmung verflachen sich, der Blutdruck sinkt und der Körper kommt in einen Regenerationszustand. Die angenehmen Empfindungen verhelfen dabei zu Ruhe und Kraft für den Alltag.

Solche Visualisierungstechniken lassen sich unter professioneller Anleitung am besten erlernen und helfen bei der Behandlung einer Krebserkrankung. Ihr Psychoonkologe kann Ihnen bei Fragen oder Unklarheiten weiterhelfen.

 

 

Meditation, Yoga, Tanztherapie, Qi Gong, progressive Muskelentspannung. Viele Entspannungsverfahren können Ihnen helfen.

 

Entspannungsverfahren und Techniken lernen

Mithilfe des medizinischen Fortschritts ist es heutzutage möglich, Krebs als chronische Erkrankung zu behandeln, mit der Krebspatienten über eine lange Zeit leben. Dennoch stehen Ärzte und Krebspatienten vor der Herausforderung, eine Lebensperspektive aufzubauen, die eher von Hoffnung als von Angst geprägt ist. Psychoonkologie und eine Vielzahl an Entspannungstechniken können dabei helfen. Einige Patienten kommen mithilfe eigener Kräfte und Strategien zu einer guten Bewältigung dieser Erkrankung, andere Patienten sind hierbei auf umfassende Unterstützung angewiesen. An dieser Stelle kann die psychoonkologische Therapie erfolgreich eingesetzt werden.

Es zeigte sich, dass Entspannungstechniken, psychoonkologische Therapien und psychoonkologische Beratung helfen und unter professioneller Anleitung die Chemotherapie und den Krebspatienten unterstützen können. So ist es möglich, Angstempfindungen sowie körperliche Nebenwirkungen wie Übelkeit, Haarausfall oder Immunschwäche bei Krebspatienten zu reduzieren sowie die allgemeine Lebensqualität zu erhöhen. Erfolgversprechende Anwendungen sind hierbei die PMR nach Jacobsen (Progressive Muskelentspannung), Autogenes Training, Yoga sowie Meditation. Es gibt jedoch eine Reihe weitere Methoden, die ebenso zielführend sind. Viele Entspannungsverfahren bzw. Grundlagen zu den Methoden lassen sich auch alleine erlernen, bspw. mithilfe von Videos, CDs oder Büchern.

 

Weitere Entspannungsverfahren bei Krebs: Kunsttherapie, Tanztherapie und Musiktherapie:

 

Wenn Sie ausprobieren wollen, ob Sie sich mit Farben und Ton besser ausdrücken können als mit Worten, oder den Alltag einfach für eine Weile hinter sich lassen und sich mit „schönen“ Dingen beschäftigen möchten, kommt eine Kunst- und Gestaltungstherapie sich für Sie als weitere Option in Frage. Das Ziel der Kunst- und Gestaltungstherapie ist es, innere Bilder nach außen zu tragen und Gedanken und Gefühle in einem Bild oder in einer anderen künstlerischen Form zum Ausdruck zu bringen. Anschließend können über die so entstandenen Kunstwerke sprechen oder Sie lassen es auf Sie wirken. Die Kunst- und Gestaltungstherapie wird oft in onkologischen Zentren für Krebspatienten angeboten.

Mithilfe der Tanztherapie soll die individuelle Bewegung achtsam und geschult werden. Dabei können durch die Bewegung belastende Emotionen wie Wut und Angst freigesetzt und abgelegt werden. Häufig verlieren Krebspatienten das Vertrauen und den Zugang zum eigenen Körper, was durch Tanz wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden kann. Ziel ist es, durch beispielsweise eine Kombination aus einer psychoonkologischen Beratung und einer Tanztherapie können Sie Ihr Vertrauen zurückgewinnen.

Wirkung: Tanzen ist in der Kunst und Wissenschaft eine fundierte Therapiemethode, die dabei hilft, mit Krankheiten, deren Verläufe sowie Verarbeitungen umzugehen. In der Folge kann die Lebensqualität gesteigert werden. Außerdem kann es zu einer Entlastung durch das Loslassen negative empfundener Gefühle bei Krebspatienten kommen.

Klänge, Töne und Stimmen können eine beruhigenden Wirkung haben, Ängste abbauen und Schmerzen lindern. Daher kann auch eine Musiktherapie sinnvoll für Sie sein. Sie wird oft als Entspannungstherapie im Bereich der Psychoonkologie verwendet. Bei der aktiven Variante der Musiktherapie können Sie sich und Ihre Gefühle über Instrumente zum Ausdruck bringen. Auch die Musiktherapie wird in onkologischen Kliniken für Krebspatienten angeboten.

Bei Krebserkrankungen kommt es häufig vor, dass das körperliche Erscheinungsbild negativ ändert und der eigene Körper sich plötzlich fremd anfühlt. Körperorientierte Therapien können Ihnen deshalb dabei helfen, Ihren Körper durch spezielle Übungen bewusst zu erleben und Ihre natürlichen Bewegungsabläufe wiederzufinden. So kann Ihnen z.B. ein bewusster Kontakt mit dem Boden das Gefühl vermitteln, dass Sie einen festen Boden und ein sicheres Fundament unter sich haben. Auch Muskelverspannungen können sich durch körperorientierte Therapien schrittweise lösen. Außerdem befördern körperorientierte Therapien das Selbstbewusstsein. Fragen Sie Ihren Psychoonkologen, Bewegungstherapeuten oder Physiotherapeuten.

 

 

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Zuletzt geändert am: 11.05.2020
Lektor
Markus Besseler
Markus Besseler

Dipl. Psychologe

Geschäftsführer der Bayerischen Krebsgesellschaft

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