Stationäre Rehabilitation

Anschlussheilbehandlung und Versorgung rund um die Uhr. Bei einer stationären onkologischen Rehabilitation wohnen die Patienten in der Reha-Einrichtung, werden dort behandelt und rund um die Uhr versorgt und verpflegt. Das Therapieangebot einer stationären Reha beinhaltet ärztliche, physiotherapeutische, psychotherapeutische und weitere Leistungen und unterscheidet sich nicht von einer ambulanten Rehabilitation.

 

Inhalt

 

Ziele der stationären Rehabilitation

Ein wichtiges Ziel der stationären Rehabilitation ist, dass Sie so gut wie möglich in den Alltag zurückzufinden und die eigene Leistungsfähigkeit verbessern. Zudem hilft sie, die körperlichen und seelischen Folgen der Krebserkrankung zu bewältigen, sie abzumildern bzw. zu überwinden.

Darüber hinaus werden die Therapieziele an Ihre Bedürfnisse und die körperliche und psychische Verfassung angepasst. So kann für die einen die Rückkehr in den Beruf im Zentrum der Therapie stehen, für die anderen eine allgemeine körperliche Kräftigung oder die seelische Bewältigung der Krankheitsfolgen.

Für eine stationäre Reha sprechen besonders diese Punkte:

  • Die Vollzeitversorgung entlastet von Haushalt und beruflichen Verpflichtungen.
  • Die uneingeschränkte Konzentration auf die persönlichen Bedürfnisse kann positiv unterstützen.
  • Eine medizinische Betreuung ist im Notfall jederzeit vor Ort.

 

Wie lange dauert eine stationäre Rehabilitation?

In der Regel dauert eine stationäre onkologische Rehabilitation drei Wochen. Sie kann verkürzt oder verlängert werden.

 

Stationäre Reha. Ablauf, Ziele und Voraussetzungen.

 

Für wen kommt eine stationäre Rehabilitation in Frage?

Eine stationäre Rehabilitation kommt für Sie grundsätzlich in Frage, wenn Ihre Erstbehandlung (Operation oder Strahlentherapie) abgeschlossen ist. Eine laufende Chemotherapie kann auch während der onkologischen Reha fortgeführt werden.

 

Tagesablauf und Therapieangebote in der stationären Rehabilitation

Der Tagesablauf wird von den Therapien bestimmt. Dabei wechseln sich Therapieeinheiten mit Pausen ab. Welche Behandlungen zur Anwendung kommen, wird entsprechend den vereinbarten Rehabilitationszielen und Ihren Bedürfnissen festgelegt.
Am Wochenende finden in der Regel nur wenige Behandlungen statt. Der Sonntag ist bis auf Ausnahmen frei für Ihre persönlichen Pläne.

Zu den möglichen Behandlungen einer stationären Rehabilitation zählen u.a.:

 

Wer trägt die Kosten?

In der Regel übernehmen der zuständige Rentenversicherungsträger oder die Krankenkasse die Kosten für eine stationäre Rehabilitation. Diese beinhalten die Kosten für die Reise, Unterkunft, Verpflegung, Therapien und medizinischen Anwendungen sowie ärztliche Leistungen. Allerdings müssen Sie eine Zuzahlung von täglich maximal 10 Euro leisten – für längstens 42 Tage im Kalenderjahr.
Bei einer onkologischen Reha direkt nach Abschluss der Krebstherapie (Anschlussheilbehandlung) beträgt die Zuzahlungsdauer bei der Rentenversicherung 14 Tage, bei der Krankenkasse bis zu 28 Tage. Dabei werden alle Zuzahlungen für Krankenhaus- oder Rehabilitationsleistungen gezählt, die Sie geleistet haben.

Die Höhe der Zuzahlung ist von Ihrem Nettoeinkommen abhängig. Viele Patienten können sich davon befreien lassen.

 

Bis wann muss die Reha angetreten werden?

Aufgrund der Corona-Pandemie ist eine Verschiebung der Reha um bis zu neun Monate ohne Probleme möglich. In diesem Fall ist ein entsprechender Antrag beim Kostenträger zu stellen. Wenn Sie einen positiven Bescheid auf Ihren Reha-Antrag erhalten, sollten Sie sich auf jeden Fall direkt bei der Rehabilitationseinrichtung melden und klären, wann Sie Ihre Rehabilitation beginnen können.

Für eine Anschlussheilbehandlung gilt dies nicht. Sie kann aus medizinischen Gründen nicht lange aufgeschoben werden.

 

Wer zahlt Krankengeld oder Übergangsgeld?

Krankengeld steht Ihnen zu, wenn die Entgeltfortzahlung des Arbeitgebers abgelaufen ist. Die Krankenkasse zahlt für bis zu 78 Wochen Krankengeld in Höhe von 70 Prozent des bisherigen Bruttogehalts.

Übergangsgeld erhalten Sie dann, wenn Sie keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung oder Krankengeld mehr haben. Es beträgt 68 Prozent des letzten Nettoentgelts und wird von der Rentenversicherung bezahlt.

     

Finden Sie Ihre onkologische Rehaklinik nach Ihrer Krebstherapie - Wunsch-Rehaklinik suchen

 

 

KONTAKT
Logo - sgk stärker gegen Krebs
Stärker gegen Krebs
Auenstraße 110
80469 München
Bitte beachten Nachricht wird per Email übermittelt. Der Email Verkehr erfolgt unverschlüsselt und könnte von Dritten mitgelesen werden.

 

 

Zuletzt geändert am: 07.07.2020
Beitrag jetzt teilen
Unser Angebot erfüllt die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheitsinformationen im Internet.