Nebenwirkungen der Hormontherapie bei Krebs lindern! Krebstherapie

Nebenwirkungen der Hormontherapie bei Krebs bekämpfen. Lindern Sie selbst durch eine angepasste Ernährung, Sport, Bewegung und körperliche Aktivität Ihre Nebenwirkungen der Hormontherapie

Während jeder Krebsbehandlung, insbesondere bei der Antihormon- und Hormontherapie können die Nebenwirkungen gelindert werden. Die Nebenwirkungen der Krebstherapie können erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität der Krebspatienten haben.

 

Inhalt

 

Was sind typische Nebenwirkungen der Hormontherapie?

Zu den typischen Nebenwirkungen der Hormontherapie zählen Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Müdigkeit, Lustlosigkeit und Stimmungsschwankungen. Dies sind nur ein paar der möglichen Nebenwirkungen der Hormontherapie. Die Nebenwirkungen der Hormontherapie können, aber müssen nicht auftreten.

 

Hormontherapie. Tipps und Hilfestellungen.Nebenwirkungen der Hormontherapie bei Krebs bekämpfen.  Lindern Sie selbst durch eine angepasste Ernährung, Sport, Bewegung und körperliche Aktivität Ihre Nebenwirkungen der Hormontherapie

 

Ungewollte Wirkungen lindern? Tipps und Hilfestellungen

Tipps und Hilfestellungen Ausdauertrainings

Mithilfe des Ausdauertrainings kann die Fitness bzw. Leistungsfähigkeit von Krebspatienten erhöht werden. Der Effekt ist dabei abhängig von der Häufigkeit, Dauer und Intensität des Trainings. Während jeder Krebsbehandlung, insbesondere bei der Antihormon- und Hormontherapie können die Nebenwirkungen gelindert werden und es sollte auf ausreichend Bewegung und Sport geachtet werden.

Weitere Verhaltenstipps und Hilfestellungen:

  • Weil eine erhöhte Gefahr für Knochenbrüche besteht, sollten Krebspatienten, die sich einer Hormontherapie unterziehen, insbesondere auf Gefahrenquellen im Alltag achten. Somit kann das Risiko eines Sturzes verringert werrden
  • Aufgrund des erhöhten Risikos, dass die Krebspatienten Bluthochdruck entwickeln, ist es zudem wichtig, den Blutdruck regelmäßig und auch selbständig zu messen
  • Nicht zuletzt sollten Sie während der Trainingseinheiten auf eine bewusste Atmung achten. Überprüfen Sie auch Ihre Herzfrequenz 

 

Weitere Probleme lindern – durch Sport & Bewegung: Trainingsempfehlungen 

 

Spezifische Kontraindikationen bei Nebenwirkungen der Hormontherapie:

  • Bei der Hormontherapie sollte kein Bewegungstraining durchgeführt werden, wenn dadurch akute Schmerzen entstehen
  • Zudem gilt auch, dass das Training nicht durchgeführt werden sollte, wenn eine akute Gefahr für Knochenbrüche besteht
  • Leidet der Krebspatient unter Bluthochdruck, muss das Training auf diese besondere Voraussetzung abgestimmt werden
     

Progressives Krafttraining bei Nebenwirkungen der Hormontherapie:

  • Progressives Krafttraining kann in 1-3 wöchentlichen Einheiten bei höheren Gewichten  absolviert werden

Ausdauertraining bei Nebenwirkungen der Hormontherapie:

  • Das Ausdauertraining kann in 3–5 wöchentlichen Einheiten zu je 20–60 Minuten durchgeführt werden. Entweder als Dauer- oder als Intervallmethode bei mittlerer bis großer Anstrenung und einer hohen Herzfrequenz

 

Negative Folgen der hormonellen Behandlung reduzieren – durch Anpassung der Ernährung

Lindern Sie die Wechseljahrbeschwerden durch Antihormontherapie mittels einer auf Sie abgestimmten Ernährung. Durch eine Antihormontherapie kann es zu Wechseljahrbeschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüchen kommen.

  • Den durch das Schwitzen verursachten Flüssigkeitsverlust können Sie ausgleichen, indem Sie mehr trinken
  • Salbei hemmt eine übermäßige Schweißproduktion
  • Verzichten Sie auf Koffein, denn es befördert die Schweißproduktion. Trinken Sie stattdessen Tee aus milden Gewürzen
  • Auch Wasser kann helfen, die Schweißausbrüche einzudämmen, indem Sie das körpereigene Nervensystem mit regelmäßigen Wechselgüssen, Saunabesuchen und kalten Waschungen trainieren
  • Schließlich kann auch eine regelmäßige körperliche Betätigung gut gegen Hitzewallungen und Schweißausbrüche wirken

 

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