Komplementäre Produkte und Tabletten bei Krebs – alternative Therapien

  

 

Nahrungsergänzungsmittel, komplementäre Produkte und Vitalstoffe während der Krebstherapie

Komplementäre Maßnahmen und Nahrungsergänzungsmittel dienen als Ergänzung zur Krebstherapie. Integrative Onkologie!

Als Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet man Produkte, welche die Zufuhr von Nährstoffen „ergänzen“.

 

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Einnahme von Tabletten und Vitalstoffen - Alternative Krebstherapien und Medikamente

 

Nahrungsergänzungsmittel & komplementäre Produkte

Als Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet man Produkte, welche die Zufuhr von Nährstoffen „ergänzen“, da wir zu wenige davon über unsere Nahrung aufnehmen können oder der Bedarf aufgrund einer Krankheit erhöht ist. Oftmals liegt bei Menschen mit einer Krebserkrankung eine solche Situation nicht vor, sodass auf zusätzliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel verzichtet werden kann.

Dennoch gibt es komplementäre Produkte, Vitalstoffe und Mittel bei Krebs, die Sie vor, während und nach Ihrer Krebserkrankung unterstützen können. Vor allem können diese auch die Nebenwirkungen mindern, das Immunsystem stärken und Ihre Lebensqualität erhöhen. Bei schweren Krebserkrankungen kann es gelegentlich sinnvoll sein, Nahrungsergänzungsmittel und Vitalstoffe einzunehmen. Dies sollten Sie aber stets mit Ihrem betreuenden Arzt besprechen. Setzen Sie sich kritisch mit komplementären Produkten, Nahrungsergänzungsmittel und Vitalstoffen auseinander, da die Einnahme auch mit Risiken wie der Wirkreduzierung von Chemotherapeutika einhergehen kann.

Der Nutzen einzelner Produkte im Bereich der Krebstherapie kann jedoch oftmals noch nicht wissenschaftlich belegt werden. Falls Sie zusätzlich komplementäre Produkte einnehmen wollen, sprechen Sie dies mit Ihrem behandelnden Arzt ab.

 

Empfehlungen zur Linderung von Nebenwirkungen

Bei Krebstherapien kann es immer auch zu Neben- oder Folgewirkungen kommen. Dies gilt sowohl für Chemo- und Strahlentherapien als auch für Hormon- und Immuntherapien. Auch bei Operationen kann es zu solchen Folgewirkungen kommen, vor allem dann, wenn es sich um schwere Eingriffe handelt. Bereits die Krebserkrankung an sich belastet den Körper sehr stark, da er gegen eine lebensbedrohliche Krankheit kämpft. Das bedeutet auch, dass sie das Leben des Patienten nach einer Krebsdiagnose von Grund auf ändert: Plötzlich steht vor allem die Krankheit im Fokus, während der Alltag erst einmal zweitrangig wird. Gerade weil die körperliche und seelische Belastung für Patienten sehr hoch ist und im Laufe der Krebstherapie vielleicht noch steigen wird, ist es für Betroffene empfehlenswert, sich und ihren Körper bereits vor Beginn der Krebstherapie mit unterstützenden Maßnahmen zu stärken. So können Nebenwirkungen gelindert werden und auch die Heilungschancen können dadurch steigen.

Nebenwirkungen von Krebstherapien müssen jedoch nicht zwangsläufig und nicht bei jedem Patienten auftreten. Auch zu welchen Nebenwirkungen es genau kommt, hängt oft vom Einzelfall ab. Nicht zuletzt sind die Nebenwirkungen der Krebstherapie von Patient zu Patient auch unterschiedlich stark ausgeprägt. Wenn bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten, sollten Sie mit Ihrem Arzt Rücksprache halten. Er kann Ihnen viele Möglichkeiten aufzeigen, wie sich die Nebenwirkungen Ihrer Krebstherapie lindern lassen.

Gerade in den vergangenen Jahren konnten insbesondere die unterstützenden (supportiven) und ergänzenden (komplementären) Maßnahmen, die neben der herkömmlichen Krebstherapie zum Einsatz kommen, in erheblichem Maß weiterentwickelt werden. Nachfolgenden finden Sie Tipps und Informationen zu komplementärmedizinischen Maßnahmen, mit denen verschiedene Beschwerden und Nebenwirkungen gelindert werden können. Sie ergänzen die Standardtherapie bei Krebserkrankungen. Sie sollten mit Ihrem Arzt besprechen, welche komplementären Maßnahmen für Sie geeignet sind und ihn darüber informieren, wenn Sie ergänzende Maßnahmen in Anspruch nehmen, bevor Sie diese anwenden.

 

Ernährung bei Krebs in Kombination mit Nahrungsergänzungsmittel

 

 

Blasenentzündung

Allgemeine Empfehlungen zur Linderung von einer Blasenentzündung durch die Umstellung der Ernährung bei Krebs

Eine Blasenentzündung kann durch die richtige Nahrung und vor allem viel Flüssigkeit gehemmt werden, hier sind mindestens zwei Liter empfohlen.

Um nicht zu viel Zucker und Emulgatoren zu sich zu nehmen, sollte auf Fertigprodukte wie Fruchtjoghurts und Säfte verzichtet werden. Ungesunde Snacks sollten ebenfalls vermieden werden, an deren Stelle können grüne Smoothies, Nüsse und zuckerarmes Obst aufgenommen werden.

 

Chemo- und Strahlentherapien im Beckenbereich, die bei Prostata- oder Gebärmutterhalskrebs zum Einsatz kommen, können die Schleimhaut der Harnblase schwächen oder schädigen. Dadurch gelangen Keime leichter in den Harntrakt, die eine Blasenentzündung verursachen können. Eine Blasenentzündung erkennen Sie an den folgenden typischen Symptomen:

 

  • Häufiger Harndrang mit minimalen Urinfluss
  • Schmerzen oder Brennen beim Urinfluss
  • Blutungen und Fieber

 Wenn eine Blasenentzündung nicht ausreichend kuriert wird, können sich die Keime ausbreiten und eine Nierenbeckenentzündung verursachen. Dadurch können im schlimmsten Fall die Nieren geschädigt werden. Gehen Sie deshalb zum Arzt, wenn die Beschwerden länger als 2-3 Tage anhalten oder sehr starke Symptome und Schmerzen haben.

 

Hilfestellungen

Trinken: Wenn Sie an einer akuten Blasenentzündung leiden, sollten Sie mindestens 2-3 Liter am Tag trinken. Sehr gut eignen sich dafür Kräutertees, wie z.B. Nieren- und Blasentees. Preiselbeersaft oder Cranberry-Saft: enthält Mannose. Dieser Zucker kann verhindern, dass sich Bakterien an der Blasen- und Nierenbeckenschleimhaut festsetzen und an ihr haften bleiben. Trinken Sie zweimal täglich ein Glas Saft, damit der Saft seine Schutzwirkung entfalten kann.

Aphten

Linderung von Aphten durch die Umstellung der Ernährung

Unter Aphten versteht man eine Entzündungen der Mundschleimhaut und der Speiseröhre, welche oft sehr schmerzhaft sein kann. In den meisten Fällen heilen die entzündeten Stellen nach einigen Tagen von selbst ab.

Während sie akut sind, können Aphten jedoch sehr schmerzhaft sein und Sie beim Sprechen, Essen und Trinken erheblich beeinträchtigen. Aphten können mit schmerzstillenden und entzündungshemmenden Salben, Sprays oder Tabletten behandelt werden. Antibakterielle, schmerzstillende Spüllösungen und verschreibungspflichtige Virostatika, die gegen Aphten wirken, sollten Sie nur unter ärztlicher Anleitung anwenden.

 

Ernährungstipps bei Entzündungen im Mundbereich (Aphten)

  • Empfehlenswert sind mehrere kleine Mahlzeiten anstelle von wenigen großen.
  • Das Schlucken und Verdauen von trockenen und harten Speisen ist erschwert und sollte vermieden werden.
  • Auf Säure und Schärfe sollte verzichtet werden, um die Schleimhäute nicht zusätzlich zu reizen.
  • Trinknahrung, falls Sie nichts essen können
  • Während der Chemotherapie können runde Eiswürfel oder kleine Schlucke kaltes Wasser helfen, Entzündungen zu vermeiden.
  • Auch Mundspülungen sind empfehlenswert, hier sollte auf die Empfehlung des Arztes geachtet werden

 

 

Tipps zur Lebensmittelhygiene bei Abwehrschwäche:

  • Essen Sie Speisen, die frisch zubereitet und nicht lange warmgehalten worden sind.
  • Waschen bzw. schälen Sie Ihr Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich.
  • Verzichten Sie auf rohes Fleisch und rohen Fisch.
  • Verzichten Sie auf Roheiprodukte und essen Sie nur lang gekochte Eier.
  • Vermeiden Sie Schimmelkäse und weitere Rohmilchprodukte
  • Nüsse und Samen können von Schimmelpilzen (Alfatoxine) befallen sein. Seien Sie vorsichtig.
  • Achten Sie auf das Mindesthaltbarkeitsdatum.
  • Verbrauchen Sie Inhalte aus offenen Flaschen, Tüten und Gläsern möglichst schnell.

 

Hygiene bei Krebs - geschwächtes Immunsystem -Händewaschen

 

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Informationen zu einer gesunden Lebensmittelauswahl finden Sie unter empfehelnswerten Ernährung.

 

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